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Vielfalt in Partizipation
21. Juli 2015

Ausbau von Beteiligungs- und Engagementformen für junge Menschen – 200 Fachleute aus allen Feldern der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit haben am 21. Juli 2015 im Tagungszentrum SpOrt in Stuttgart die Vielfalt von Partizipation in den Blick genommen.

Im Zentrum des Fachtags stehen der Fachaustausch und die gemeinsame Ideenentwicklung zur Praxis der politischen Beteiligung sowie der Förderung von Verantwortungsübernahme junger Menschen im Gemeinwesen. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme zum aktuellen Stand und zu Entwicklungsbedarfen in Baden-Württemberg, die von Prof. Dr. Albert Scherr und Lena Sachs (PH Freiburg) erstellt wurde, wurden in Praxiswerkstätten am Nachmittag gelingende Beispiele präsentiert und Herausforderungen diskutiert. Der Fachtag wurde von der LAG JSA in Kooperation mit den anderen Landesorganisationen der Jugendsozialarbeit sowie Kinder- und Jugendarbeit veranstaltet, unterstützt vom Land Baden-Württemberg aus Mitteln des Zukunftsplans Jugend des Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren.
Die Präsentationen sowie ergänzende Informationen zu den vorgestellten Praxisbeispielen stehen auf dieser Seite zum Download bereit.

Programm des Fachtags
Ausschreibungsflyer

Politische Partizipation und ehrenamtliches Engagement von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg – Ergebnisse einer Bestandsaufnahme 2015
Vortrag von Prof. Dr. Albert Scherr und Lena Sachs, Pädagogische Hochschule Freiburg hier...
Informationen zum neuen Förderprogramm „VIP – Vielfalt in Partizipation“
Präsentation von Daniel Mühl (Landesjugendring Baden Württemberg e.V.) und Matthias Reuting (Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg) hier...
Die Projekte laufen seit November 2015. Informationen finden sie hier...

Praxiswerkstätten

In den Praxiswerkstätten wurden Beispiele gelingender Praxis aus verschiedensten Orten in Baden-Württemberg vorgestellt, Herausforderungen diskutiert und Ideen für neue Formen der politischen Beteiligung und Engagementförderung entwickelt. Anknüpfend an einen zentralen Befund aus der Bestandsaufnahme ging es dabei insbesondere darum, nach Möglichkeiten zu suchen, wie bisher wenig beteiligte junge Menschen erreicht werden können - durch spezifische oder milieuübergreifende Formen. Zudem fand eine Werkstatt mit dem Fokus Kinder statt.

Werkstatt 1: Politische Jugendbeteiligung – milieuübergreifend
Zentrales Thema der Werkstatt war die Herausforderung, in politischer Jugendbeteiligung gleichzeitig junge Menschen aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten und Milieus zu erreichen. Dabei wurden auch die besonderen Anforderungen im ländlichen und kleinstädtischen Raum in den Blick genommen.
Referent: Udo Wenzl, Systemischer Berater – Begleitung und Moderation von Kinder- und Jugendbeteiligung und –engagement im kommunalen Raum

Präsentation von Udo Wenzl hier...

Werkstatt 2: Politische Jugendbeteiligung – „Unterrepräsentierte“ erreichen
In der Werkstatt wurde der Frage nachgegangen, wie es gelingt, bei Prozessen politischer Jugendbeteiligung ganz gezielt auch die jungen Menschen zu aktivieren, die als „politikfern“ gelten und mit bestehenden Formen oft nicht erreicht werden. Dabei ging es insbesondere auch um die Zusammenarbeit von verschiedensten Akteurinnen und Akteuren der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie um die Kunst des „Methodenmix“ von verschiedenen Beteiligungsformaten (u.a. Online-Beteiligung).
Moderation: Jürgen Reichert-Hammerand, Jugendförderung Landkreis Tübingen
Referent*innen: Angelika Reinhardt (Stadtjugendring Herrenberg e.V.), Konstantin Poensgen (Herrenberg), Elisa Weber (Stuttgart)

Jugendbeteiligung Herrenberg: Konzeption

Jugendbeteiligung Herrenberg: Organigramm / Darstellung des Methodenmix

Jugendbeteiligung Herrenberg: Animationsvideo:



Jugendbeteiligung Herrenberg: Imagefilm zur Preisverleihung der Goldenen Göre Projektgruppe Schule in Action"


Werkstatt 3: Engagement im Gemeinwesen – milieuübergreifend
Freiwilliges Engagement betreiben Menschen gern unter „Ihresgleichen“. Es birgt aber auch viele Möglichkeiten, dass Menschen zusammen aktiv werden, die ansonsten hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Lebenslagen wenige Berührungspunkte haben. In der Werkstatt wurde dabei insbesondere verdeutlicht, wie Engagement in Kunst, Musik und Sport Menschen aus sehr unterschiedlichen Milieus zusammen bringen können.
Moderation: Susanne Rehm, Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e.V.
Referent*innen: Tom Naumann (muks Bruchsal), Uwe Buchholz (Farbschall e.V. / Mobile Jugendarbeit der Stadt Karlsruhe), Philipp Raiss und Hakan Özer (Ulm), Tobias Müller (Sportkreisjugend Pforzheim)

Kunstcamp: Präsentation von Tom Naumann (muks Bruchsal) hier... 
HipHop Kultur Zentrum Combo: Präsentation von Uwe Buchholz (Farbschall e.V./Mobile Jugendarbeit der Stadt Karlsruhe) hier..
HipHop Kultur Zentrum Combo: Bericht 2012 bis 2014 hier... 
Konzeption des HipHop Kultur Zentrums Combo und der Mobilen Jugendarbeit der Stadt Karlsruhe hier...
Sportkreis Pforzheim-Enzkreis: Sport hilft - Präsentation von Tobias Müller hier...

Werkstatt 4: Engagement im Gemeinwesen – „Unterrepräsentierte“ erreichen
Einerseits sind junge Menschen aus benachteiligenden Lebenslagen im freiwilligen Engagement unterrepräsentiert, andererseits ist zu beobachten, dass sie eine hohe Bereitschaft und Motivation zur Verantwortungsübernahme im Gemeinwesen haben. In der Werkstatt wurde in den Blick genommen, wie es gelingt, mit den jungen Menschen Engagementformen zu entwickeln, die an ihren Interessen und Bedürfnissen ansetzen, und ihnen Zugänge zu bestehenden Möglichkeiten zu erleichtern.
Moderation: Volker Reif, Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, Landesjugendamt
Referent*innen: Sarah Buchwald (Stadt Geislingen), Luis Haist, Leon Staudenrauss, Pascal Fischer und Max Schmidt (Projektgruppe, Geislingen), Uwe Fritsch (Jugendtreff Oderstraße Schwäbisch Gmünd), Manuel Köchlin und Ralf Schwendemann (Mobile Jugendarbeit der Stadt Karlsruhe)

Inklusiver Skatepark Geislingen – Präsentation

Projekt Ostalbjugend gegen Rassismus - Film



Jugendgarten Oberreut – Bericht über die Startphase 2006 bis 2008 hier...
Konzeption Mobile Jugendarbeit Karlsruhe-Oberreut (inkl. Jugendgarten) hier...

Werkstatt 5: Beteiligung und Verantwortungsübernahme mit Kindern umsetzen
„Je früher, desto besser!“ gilt auch für Beteiligung und Engagement. Welche Formen und Rahmungen geeignet sind, um Kinder an Entscheidungsprozessen zu beteiligen und ihnen Verantwortungsübernahme im Gemeinwesen zu ermöglichen, wurde in dieser Werkstatt unter die Lupe genommen.
Moderation: Dr. Julia von der Gathen-Huy, Technische Universität Dortmund
Referent*innen: Ulrike Kieninger, Ulrike Tamme und Ulrich Dilger (Stadt Stuttgart)

Kinderbeteiligung in der Stadt Stuttgart – Präsentation von Ulrike Kieninger und Ulrike Tamme hier...
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei Stadtplanungsprozessen in Stuttgart – Präsentation von Ulrich Dilger hier...

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